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Feld-Ahorn

(Acer campestre)

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2 — 10 m indigen LC
Blätter
Synonyme: Maßholder, Holder, HR: poljski javor. Phanerophyt, coll-sm. Die Laubblattspreite ist 5-spaltig, die Abschnitte stumpf bis abgerundet, die mittleren Abschnitte meist gelappt. Blüten in aufrechten Schirmrispen. Die Blüten erscheinen mit den Laubblättern, die Blütenstiele sind behaart. Kelchblätter und Kronblätter sind lang bewimpert. Die Fruchtflügel sind waagrecht ausgebreitet. Der kleine Baum ist sehr ausschlagkräftig, daher wächst er oft strauchig und kann als Heckenpflanze kultiviert werden (Lit). Acer ist der lateinische Name des Baumes, campestre gehört zu lat. campus = Feld. Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). In Istrien fast überall häufig (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Blatt
 
 
Blatt und Blütenstand
Blüten in Schirmrispen
 
Blütenstand
Kronblätter mit Wimpern. Der Fruchtknoten ist leicht geflügelt.
 
Frucht im Werden
Nach der Befruchtung wachsen die Flügel ziemlich rasch in die Länge, sodass man bereits an der Blüte die spätere Form der Frucht erkennen kann.
 
Habitus Strauch
Aufnahmen: 04.05.2022 Puckinger Leiten
 
Acer campestre
Der Feldahorn im sonnigen Istrien
 
Acer campestre
18.08.2010 in Dvigrad
 
Frucht
Aufnahme: 17.08.2020 Prodol
 
Frucht
Aufnahme: 09.06.2014 Uvala Cisterna
 
Acer campestre
 
 
Acer campestre
 
 
Acer campestre
 
 
hoher Strauch
Koordinaten des Standortes: 48°11'48.13"N, 14°12'58.78"E. Aufnahmen: 23.07.2007 Hasenufer bei Pucking; feuchtes Biotop neben der Autobahn. Diesen Standort gibt es in dieser Form nicht mehr und auch der Feld-Ahorn wurde abgeholzt (was im Bereich der Au sehr häufig passiert).

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1334. A. campestre L. (Feld-A. — Massholder. Esplern. — Weissesper.)
Baum bis 50' Höhe oder Strauch bis 10', im Alter mit rissiger graubrauner Rinde und oft korkiggeflügelten Zweigen. Holz hart. Blätter gleichfärbig, grasgrün, unterseits nur blässer, kahl oder in der Jugend sammt den Blattstielen flaumig, handförmig-5lappig. Lappen zugespitzt oder stumpf, ganzrandig oder durch 1—2 eckige Zähne 2—3lappig. Bucht der Blattlappen meist spitz. Blüthen in aufrechten, bei der Fruchtreife überhängenden Doldentrauben. Blüthenstiele, Kelche und Kronblätter abstehend behaart. Kelchzipfel und Kronblätter gelblichgrün. Staubgefässe der männlichen Blüthen so lang, der zwitterigen kürzer als die Kronblätter. Theilfrüchten kahl oder sammtig. Flügel kahl, fast wagrecht auseinander fahrend. Das Holz wird von Drechslern verarbeitet.
Mai


In Bergwäldern, an waldigen Abhängen über Mergel, Kalk, kalkgemengtem Gneiss und Granit, auf Alluvien in Auen und Haidewäldchen als vereinzelter Baum, an Vorhölzern, in Hecken, an Strassen und an Zäunen längs Feldwegen, an felsigen Abhängen. Um Linz zunächst am Urfahrsteinwege zum Spatzenhofe, ober dem Hagen, im Haselgraben, im Wäldchen bei St. Peter, in den nächstgelegenen Donauauen u. s. im ganzen Gebiete zerstreut, nirgends Bestände bildend und fast durchgehends strauchartig."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 102), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 Letzte Bearbeitung 18.10.2026

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